Wo finde ich Hilfe?

Wo finde ich Hilfe?
Glücksspiele haben ein hohes Suchtpotenzial, wenn sie der Bevölkerung viel und oft zur Verfügung stehen. Besonders Kinder und Jugendliche werden durch das große Angebot von bestimmten Glücksspielen verführt und erst durch die ständige Verfügbarkeit auf die Idee gebracht, ein Spiel zu machen.Eine schnelle Abfolge von einzelnen Spielen mit schneller Gewinn- und Verlustentscheidung ist ebenfalls gefährlich und kann zu einer regelrechten Sucht nach Glücksspielen führen. Eine schnelle Spielabfolge beim Glücksspiel kann dazu führen, dass nicht der mögliche Geldgewinn im Mittelpunkt steht, sondern alleine der Nervenkitzel, der Kick. Gefährlich wird es auch, wenn Spielerinnen und Spieler das Gefühl haben, dass sie einen Einfluss auf das Spielergebnis haben und sich somit in den Spielverlauf einbezogen fühlen. So etwa durch Stopp-Tasten an Geldspielautomaten oder durch eine Selbstüberschätzung des eigenen Könnens bei Kartenspielen oder bei den Sportwetten. Dass der Spielausgang immer vom Zufall abhängig ist, gerät bei Spielerinnen und Spielern oft in den Hintergrund, da sie sicher sind, den Spielausgang kontrollieren, beeinflussen und vorhersagen zu können - was allerdings nicht der Fall ist.
Während sich die Verluste anfangs noch in Grenzen halten, rutschen einige übermäßig spielende Menschen mehr und mehr in eine Aufholjagd hinein: Sie versuchen immer verzweifelter, bisherige Verluste durch noch mehr Spielen zurück zu gewinnen und schaffen es nicht mehr, vom Spiel loszukommen. Dies kann der Beginn einer Sucht sein.
Das jeweilige Risiko, das von einem bestimmten Glücksspiel ausgeht, ist abhängig von seinem Suchtpotenzial. Es wird davon ausgegangen, dass das Suchtpotenzial je nach Glücksspiel verschieden hoch einzustufen ist. Deshalb wird zwischen weichen und harten Glücksspielen unterschieden. Zu den harten Glücksspielen, die über ein hohes Suchtpotenzial verfügen, zählen grundsätzlich Spiele mit einer schnellen Spielabfolge, wie beispielsweise Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit und bestimmte Kasinospiele.
Landesstelle für Suchtfragen in Schleswig-Holstein e.V.
Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V.
Schauenburgerstr. 36
24105 Kiel
Telefon: 0431 / 56 47 70
Internet: www.lssh.de
Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V.
Schauenburgerstr. 36
24105 Kiel
Telefon: 0431 / 56 47 70
Internet: www.lssh.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Infotelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Telefon: 0800 / 1 37 27 00 (kostenlos)
Montag bis Donnerstag 10 - 22 Uhr,
Freitag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Internet: www.bzga.de
Infotelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Telefon: 0800 / 1 37 27 00 (kostenlos)
Montag bis Donnerstag 10 - 22 Uhr,
Freitag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Internet: www.bzga.de

